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Sehenswertes in Kevelaer.

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Sehenswürdigkeiten

In der Wallfahrtsstadt Kevelaer gibt es Vieles zu entdecken. Neben zahlreichen kirchlichen Gebäuden, warten auch andere historische Bauten und kunstvolle Elemente. Hier finden Sie eine Auswahl an sehenswerten Orten in Kevelaer.

Kapellenplatz

Brunnen in Kevelaer

Das gibt es noch zu entdecken in Kevelaer:

Solegarten St. Jakob

Einfach mal Durchatmen – das ist möglich im Solegarten St. Jakob. Genießen Sie eine Auszeit am Gradierwerk und entdecken sie die weiteren Angebote in der Parkanlage. Hier warten beispielsweise Kneipp-Becken, ein Barfußpfad, ein Atemweg, Fitnessgeräte und vieles mehr auf die Besucher.

Weitere Informationen zum Solegarten St. Jakob und den Angeboten erhalten Sie hier.

Altes Rathaus

Die Grundsteinlegung des Alten Rathauses erfolgte im Jahr 1902. Bereits ein Jahr später war das Gebäude fertig gestellt und die damalige Gemeindeverwaltung konnte einziehen.

Hauptsitz der Verwaltung ist mittlerweile das neue Rathaus, das in den 60er Jahren vis á vis entstanden ist. Dennoch sind auch heute noch Teile der Stadtverwaltung im Alten Rathaus untergebracht. Für Ratssitzungen ist der alte Ratssaal längst zu klein geworden. Dennoch wird der wunderschöne Raum mit dem prachtvollen Erker regelmäßig für besondere Anlässe und Festivitäten genutzt. Auch das Trauzimmer der Wallfahrtsstadt Kevelaer befindet sich im Alten Rathaus. Im Sessel des Standesbeamten hat übrigens schon Mutter Teresa während ihres Kevelaer Besuches im Jahr 1987 Platz genommen.

Wasserturm

Der Kevelaerer Wasserturm wurde im Jahr 1905 im Jugendstil erbaut. Mit einem Fassungsvermögen von 450 Kubikmetern versorgte er die Wallfahrtsstadt Kevelaer lange Zeit mit Wasser. In seiner mehr als 100-jährigen Geschichte wurde er auch für verschiedene Nebenzwecke genutzt. So waren im Turmschaft jahrzehntelang Wohnungen untergebracht. Heute dient er den Stadtwerken Kevelaer als Bürogebäude.

Im Laufe seines „Lebens“ waren natürlich immer wieder Instandsetzungsarbeiten am Wasserturm erforderlich. Im Jahr 1978 machten sich gravierende, bauliche Schäden bemerkbar. Es stand sogar sein Abriss zur Diskussion.

Doch das eindrucksvolle Bauwerk konnte – zur Freude aller Beteiligten – erhalten werden. Den Kevelaerern ist der 54 Meter hohe Turm längst ans Herz gewachsen. Er hat sich zu einem echten Wahrzeichen entwickelt und ist aus der Skyline der Wallfahrtsstadt nicht mehr wegzudenken.

Großer Kreuzweg

Der Große Kreuzweg in Kevelaer ist ein ganz besonderer Ort. Die 1874 eingeweihte Kreuzweg-Anlage führt über eine Länge von 1,2 Kilometern an 15 beeindruckenden Kreuzwegstationen vorbei. Er beginnt gegenüber dem Klarissenkloster an der Twistedener Straße. Am Ende des Weges, im angrenzenden Marienpark, steht das monumentale Kriegerdenkmal in Gestalt der Schutzmantelmadonna.

Sobald man durch das Eingangstor des Weges getreten ist, eröffnet sich dem Besucher eine unerwartete Welt. Inmitten der Stadt findet er sich in einer parkähnlichen grünen Oase wieder. Alter Baumbestand säumt die breite Allee und schirmt sie gegen die Außenwelt ab, während eindrucksvolle Skulpturen an den verschiedenen Stationen den Leidensweg Jesu Christi zeigen.

Der Große Kreuzweg ist sowohl in seiner Funktion als auch in seiner Bauart eine überregional bedeutende Anlage. Ein Besuch ist nicht nur für Pilger ein außergewöhnliches Erlebnis und auf jeden Fall empfehlenswert.

St. Antonius-Kirche

Die St. Antonius-Kirche vereint Gegensätze. Sie ist die älteste und auch die jüngste Kirche in der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Das ist in ihrer wechselhaften Geschichte begründet.

Wann die ursprüngliche St. Antonius-Kapelle erbaut wurde, ist nicht bekannt. Aufzeichnungen belegen jedoch, dass sie im Jahr 1472 zur Pfarrkirche erhoben wurde. Um mit der wachsenden Bevölkerung Schritt zu halten, wurde die Kapelle im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und auch zweimal zerstört. Gegen Ende des 2. Weltkrieges fiel sie einer Bombardierung zum Opfer. Im Jahr 1982 wurde sie durch ein Feuer erneut fast komplett zerstört.

Der Wiederaufbau erfolgte anhand alter Aufzeichnungen. Die erhaltene Bausubstanz wurde dabei in den Neubau integriert. Die Architektur ist sehenswert: Die ursprüngliche Kapelle wurde nachgebaut und ragt in die heutige St. Antonius-Kirche hinein.

Übrigens: Die St. Antonius-Kirche liegt am Jakobsweg in Kevelaer.

Die Bronzearbeiten in der St. Antonius-Kirche stammen von dem deutschen Bildhauer Bert Gerresheim. Er hat dort den Kreuzweg und das Kreuz im Altarraum gestaltet, das durch seine besondere Y-Form sofort ins Auge fällt.

Johanneskapelle

Ende der 70er Jahre überreichte ein orthodoxer Grieche dem Rektor der Wallfahrt in Kevelaer ein goldenes Medaillon als Zeichen der Dankbarkeit für eine Gebetserhörung. Der katholische Priester fragte den Mann, wieso er, ein orthodoxer Gläubiger, einem katholischen Gnadenbild ein so kostbares Geschenk mache. Der Grieche antwortete: „Es ist überall die eine Muttergottes Maria – für die Katholiken und für die Orthodoxen“.

Von diesem Tag an war der Wallfahrtsrektor davon überzeugt, dass in Kevelaer, einem Wallfahrtsort der Gottesmutter, die orthodoxen Gläubigen eine zweite Heimat finden müssten. So entstand die Idee für den Bau einer orthodoxen Kapelle im katholischen Marienwallfahrtsort Kevelaer. Fertiggestellt wurde die Johanneskapelle im Jahr 1992. Sehenswert sind die eingesetzten Stilelemente typisch orthodoxer Architektur. Im Innenraum fallen vor allem die kunstvoll gefertigten Mosaike und die zahlreichen Ikonenmalereien ins Auge.

Museumsgasse

Die Museumsgasse verbindet die Hauptstraße Kevelaers mit dem Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. am Mechelner Platz.

Sie ist nicht nur ein Weg zum Museumseingang, sondern eine der schönsten Gassen in der Marienstadt. Direkt hinter dem schmiedeeisernen Eingangstor eröffnet sich ein romantischer Innenhof, der zum Verweilen einlädt. Im Sommer lässt sich hier herrlich Zeit verbringen. Das anliegende Restaurant verwöhnt seine Gäste in diesem einmaligen Ambiente mit frischer authentischer Küche.

Wer weiter in Richtung Museumseingang schlendert, kann erste Blicke in die Dauerausstellung „Altes Wohnen und Arbeiten“ werfen.

St. Klara-Platz

Etwas abseits vom Trubel der Haupteinkaufsstraßen liegt der St. Klara-Platz. Seinen Namen hat er durch das angrenzende Klarissenkloster erhalten, dessen Gründung auf das Jahr 1892 zurück geht.

Der St. Klara-Platz ist ein beliebter Ort, um den Tag ausklingen zu lassen. Grund dafür ist sein mediterranes Flair. Von den Terrassen der anliegenden Gastronomiebetriebe hat man einen schönen Blick auf das Klarissenkloster und auf den Brunnen, der sich mittig auf dem Platz befindet. Die bronzene Marienfigur auf der Stele des Brunnens stammt von dem deutschen Bildhauer Bert Gerresheim. Realisiert werden konnte sie durch die Bewegung Maria Kevelaer 2000 – ein Engagement Kevelaerer Bürgerinnen und Bürger.

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Stadt- und Themenführungen in Kevelaer

Lernen Sie Kevelaer bei einer unserer vielfältigen Stadtführungen kennen. Für Gruppen- und Einzelgäste erstellen wir Ihnen ein individuelles Programm.

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Kreuz- und Pilgerwege

Erleben Sie die zahlreichen Kreuz- und Pilgerwege in Kevelaer und Umgebung. Ob der große und kleine Kreuzweg, der Jakobsweg oder die Route „Jozef nach Maria“ – alle Wege führen durch oder in die Wallfahrtsstadt.

Kevelaer ist immer einen Besuch wert!

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